WEIHNACHTSBRAUCH – EIN STERN GEGEN DAS HEIMWEH

 

Wo liegt der Ursprung des Weihnachtssterns?

Vor über 160 Jahren, im 19. Jahrhundert, waren viele Kinder im Schulalter wegen der schlechten Lebensbedingungen in Schulheimen unterge-bracht. Das Zuhause der Kinder bei den Eltern konnten diese Schulheime natürlich in keinerlei Hinsicht ersetzen. So war die Trennung von den Eltern in der Advents- und Weihnachtszeit besonders schmerzhaft für die Kinder.

Eines Tages nutzt ein Erzieher im Mathematikunterricht das Symbol der biblischen Geschichte – einen Stern. So wollte dieser den Kindern das Verständnis der Geometrie besser vermitteln. Er stellte den Kindern die Aufgabe, zahlreiche Sterne aus verschiedenen geometrischen Formen zu bauen.

Im Anschluss daran durften die Kinder die selbstgebauten Sterne mit auf ihre Zimmer nehmen und schmückten kurzer Hand ihre Zimmer  in der Advents- und Weihnachtszeit damit. Es leuchteten die ersten Sterne aus Papier und Pappe in der Fenstern des Schulheimes. Hierdurch fanden die Kinder zugleich etwas Trost in der Zeit, wo das Heimweh am allerschlim-msten war.

Die ersten Sterne, welche die Kinder in dem Schulheim selbst gebaut haben, trugen zunächst nur die Farben weiß und rot. Die Farbe Weiß stand für die Reinheit und die Farbe Rot für das Blut Jesus Christus.

Fortan entstand in dem Schulheim eine wunderschöne Tradition, all-jährlich am ersten Sonntag im Advent bastelten die Kinder ihre Sterne und trugen voller Stolz diesen Brauch zur Weihnachtszeit in ihre Familien.

UND DIE WEIHNACHTSSTERNE LEUCHTEN UND STRAHLEN NOCH HEUTE – HIER UND DA UND ÜBERALL – GEBEN WÄRME, TROST UND SPENDEN BESINNLICHE MOMENTE …